Nach diesem prägenden Jahr in den USA kam ich zurück in den deutschen Alltag. Mein Vertrauen Gott gegenüber war stark gewachsen und feurig. Gleichzeitig waren da Schule und Abitur, die meine Aufmerksamkeit auf sich zogen. Ich wollte sehr gut sein und erlebte es immer wieder, dass die Schule und gute Ergebnisse zu meinem höchsten Gut, meinem Gott, wurden, anstatt dem lebendigen Gott selbst. Was mir immer wieder half, Gott vor Augen zu behalten und ihm Raum in meinem Denken und Fühlen einzuräumen, war, direkt nach der Schule erst einmal eine halbe Stunde in der Bibel zu lesen. Das richtete mich immer wieder auf ihn aus.
Schon vor meinem Auslandsjahr war ich viele Jahre Teilnehmer in einem Schülerbibelkreis (kurz: SBK) gewesen. Da dessen Leiterinnen ihr Abitur abgeschlossen hatten, gab es keine Nachfolger. So startet ich, unterstützt von einigen Klassenkameraden, den Schülerbibelkreis neu und leitete ihn bis zu meinem Abitur. Wir luden alle Christen unserer Schule ein, teilzunehmen, und mit uns zu beten und kurze Inputs aus der Bibel zu hören – und auch die, die mit dem Glauben nichts am Hut hatten. Es kamen wenige Menschen dazu, aber unser kleinen Gruppe aus fünf bis zehn Personen und unserem Glauben taten diese Treffen sehr gut.
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