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In Jesus bleiben

Aus meiner Schulzeit war ich es gewöhnt, um kurz vor sechs morgens aufzustehen. In Dresden begann die Arbeit erst um 9 Uhr. Anstatt meinen Schlafrhythmus ganz darauf umzustellen, nutzte ich die Zeit, die ich da morgens hatte, um viel Zeit mit und bei Gott zu verbringen. Das war großartig. Im Keller hatten wir einen Gebetsraum, der um diese Zeit meistens frei war. Und so hatte ich fast jeden Morgen ein bis anderthalb Stunden Zeit für Gebet, Bibellesen und Singen, um Gott zu danken und ihn zu feiern. Ich entdeckte beim Bibellesen so viele neue Dinge über Gott und war voll mit Begeisterung und Erkenntnissen.

Jesus hatte das zu seinen Freunden einmal gesagt: „Bleibt in mir, und ich bleibe in euch!“ (Johannes 15,4ff. in der Bibel)
Was das bedeutet „in ihm zu bleiben“, das durfte ich in meiner Zeit in Dresden lernen. Mit Jesus in Verbindung zu bleiben, ihn im Kopf und Herz zu tragen und zu tun, was er gelehrt hat. Mein Herz und Geist waren voll mit Jesus und ich wuchs und lernte enorm dadurch.

Bis heute pflege ich diese ausgiebige Zeit mit Gott morgens. Sie ist meine Grundlage für einen guten Alltag in enger Verbindung mit Gott, mit Jesus, geworden und geblieben. Es bringt mir regelmäßig große Freude ins Herz und immer wieder Frieden, wenn ich in die Verbindung mit Jesus komme – auch wenn die äußere Welt tobt. Es bringt ein „genug“. Wie Jesus selbst sagte: Wer in mir bleibt, in dem bleibt meine Liebe und auch meine Freude soll in euch bleiben.

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